Schlafen in warmen Sommernächten: nackt oder mit Pyjama?

Im Sommer kommt es nicht selten zu sogenannten tropischen Nächten, in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad sinkt. Schlafen wird dann für viele Menschen zur Qual, und sie stellen sich die Frage, wie sie die Nachtruhe für sich angenehmer gestalten können. Wer in diesem Zusammenhang auf die Idee kommt, Nachthemd oder Pyjama im Schrank zu lassen und stattdessen nackt zu schlafen, tut gut daran: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass nackt schlafen tatsächlich eine Wohltat sein kann.

Während wir uns im Winter gern in einen kuscheligen Schlafanzug und eine warme Decke kuscheln, ist im Sommer meist das Gegenteil der Fall: In warmen Nächten kann sogar schon die Unterwäsche „zu viel“ sein. Nackt schlafen erscheint in diesen Momenten eine sinnvolle Alternative – aber ist das auch gesund? Wissenschaftler und Ärzte sagen: ja! Grundsätzlich ist es gut, nackt zu schlafen, sofern Sie sich damit wohlfühlen. Zwar kühlt sich die Körpertemperatur beim Einschlafen um etwa ein Grad ab; dies stellt aber für den Organismus kein Problem dar. Allerdings sollten Sie auf Ventilatoren, Klimaanlagen und weit geöffnete Fenster verzichten, denn während der Tiefschlafphase (REM-Phase) stellt Ihr Körper das Temperaturempfinden aus und kann so ohne Ihr Wissen unterkühlen.

Nackt schlafen = Bett häufiger beziehen

Während des Schlafs verliert der Körper Flüssigkeit und schwitzt auf diesem Wege etwa 0,5 bis 1 l Wasser aus. Normalerweise wird der Schweiß von Unterwäsche und Nachtwäsche aufgefangen. Nacktschläfer geben die Flüssigkeit aber direkt in die Bettwäsche ab. Aus diesem Grund ist es ratsam, diese deutlich häufiger zu wechseln. Je nachdem, wie stark Sie schwitzen, kann es erforderlich sein, die Bettwäsche ein bis zweimal pro Woche zu wechseln, um unangenehme Gerüche zu vermeiden und das Wohlbefinden während der Nachtruhe zu erhöhen.

Abnehmen durch Nacktschlafen? Ein Mythos.


Das Gerücht, Nacktschläfer würden quasi im Schlaf abnehmen, hält sich hartnäckig. Viele Menschen glauben, der Körper brauche beim Nacktschlafen mehr Energie, um die Körpertemperatur zu halten und würde dabei zusätzliche Kalorien verbrauchen. Experten können dies aber widerlegen: Da der Organismus den Stoffwechsel während des Schlafs ohnehin herunterfährt, kommt es zu keinem nennenswerten Energieverbrauch, der sich als tatsächliche Gewichtsabnahme zeigen wird. Dass wir morgens oftmals weniger wiegen als am Abend, liegt eher am nächtlichen Flüssigkeitsverlust.

Besonders Paare profitieren aber noch auf eine ganz andere Weise vom Nacktschlafen: Statistiken zeigen, dass der Verzicht auf Nachtwäsche oftmals zu mehr Zweisamkeit im Bett führt. Es gibt also mehrere Gründe, warum das Nacktschlafen im Sommer durchaus positiv auf den Schlaf und andere Bereiche wirken kann.

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