Wusstet Ihr das die Zahl der Insekten um 75 Prozent gesunken ist?

Weit mehr als die Hälfte aller Tierarten sind Insekten. Millionen an Arten bevölkern unsere Erde. Sie spielen eine unersetzliche Rolle für die Aufrechterhaltung ökologischer Zusammenhänge und das menschliche Wohlergehen. Doch seit Jahrzehnten gehen Insektenarten und ihre Bestände massiv zurück.
Insekten sind faszinierende Tiere: sie schillern in unterschiedlichsten Farben, nehmen die skurrilsten Formen an und sind in fast allen Lebensräumen der Erde zu finden. Sie zählen zur artenreichsten Klasse unter den Tieren, angeführt von den Ordnungen der Käfer, Schmetterlinge, Zweiflügler und Hautflügler.
In den vergangenen 27 Jahren ist Zahl von fliegenden Insekten insgesamt um über 75 Prozent zurückgegangen. Gesammelt wurden diese Daten übrigens an 63 Standorten in Naturschutzgebieten in NRW, Rheinland-Pfalz und Brandenburg .

Insekten sind unverzichtbar

So vielfältig wie die Welt der Insekten ist, so wenig können wir auf sie verzichten. Das Funktionieren fast aller Ökosysteme hängt von ihnen ab. Damit sind sie für Mensch und Natur unersetzliche Lebewesen. Sie bilden nämlich die Nahrungsgrundlage für weitere Tierklassen z.b. Vögel, Säugetiere, Amphibien oder Reptilien.
Insekten zählen zu den wichtigsten Pflanzenbestäubern. Durch das Sammeln von Nektar und Pollen von sorgen sie für den Fortbestand der Pflanzenwelt und stellen einen Großteil unserer Ernährung sicher.

 

Gründe für das Insektensterben

Für den massiven Rückgang sind eine Reihe an Umständen verantwortlich – je nach Lebensraum, Insektenart und Zeitverlauf treffen sie unterschiedlich stark zu. Generelle Aussagen sind daher nicht möglich. Dennoch gelten folgende Ursachen als die häufigsten:Der Einsatz von Pestiziden, Der Bau von Straßen, Siedlungen, Industrie- und Gewerbegebieten, Nährstoffanreicherung der Pflanzenwelt durch diffuse Stickstoff- und Phosphateinträge,Einflüsse durch Klimaveränderungen.

Insekten und Ich werden trotzdem keine Freunde

Trotz allem möchte sie natürlich kaum jemand in den heimischen vier Wänden antreffen. Ich selbst erinnere mich Grauen an den letzten Herbst, als ich mitten in der Nacht durch einen plötzlichen Schmerz am Bein aufwachte. Eine Wespe hatte sich in mein Bett verirrt und mich gestochen. So ein Mistvieh dachte ich mir noch und hoffte diese Erfahrung nicht noch einmal durchleben zu müssen.

Als sowohl ich, mein Partner in weiteren Nächten wieder von Wespen attackiert wurden, machte ich mich auf die Suche nach der Ursache und wurde fündig. Ein großes Wespennest direkt im Gebälg war dafür verantwortlich, das uns nachts diese kleinen Biester heimsuchten. Da wir natürlich nicht noch öfter gestochen werden wollten, musste eine Lösung her und die sollte nach Möglichkeit nicht mit der chemischen Keule einhergehen.

Als Mitbewohner mag ich keine Insekten, da geht es mir wohl wie den meisten Leuten. Aber ich mag auch keine Chemie, weder in Form dieser Anti Insekten Stecker für die Steckdose noch das stinkende Spray mit dem man sich selbst schon fast die Luft zum atmen nimmt. Es geht auch anders.

Fliegengitter an Türen und Fenstern

Um das Eindringen der Fliegen in die Wohnräume zu vermeiden, ist ein Fliegengitter an den Fenstern und Türen sehr wirksam. Dabei sind Fliegenrahmen und Fliegenrollos die stabilste und zweckmäßigste Lösung, da sie sich nach Bedarf öffnen und schließen lassen.

Für das benötigte Zubehör gibt es mittlerweile zahlreiche Anbieter die sich auf die unterschiedlichen Bedürfnisse was Fliegengitter für Türen und Fenster betrifft spezialisiert haben und z.B auch die Lösungen zum Insektenschutz von Insektum anbieten. So kann man z.b. Fliegengitter Türen sowie Fliegengitter Fenster im stabilen Rahmen fertig kaufen und muss sich nicht wie bei den ganz günstigen Varianten mit dem Klettband herum ärgern. Einige Tipps wie man z.b. lästige Fliegen wieder los wird habe ich euch ja hier schon einmal zusammen getragen.

Mein persönliches Fazit

Ich persönlich finde es wirklich bedenklich, das die Zahl der Insekten so sehr zurück  gegangen ist, auch wenn ich diese Tiere nicht liebe,weiß ich wie wichtig sie für eine gesunde Umwelt sind. Daher versuche ich die Tiere auch auf schonende Weise fern zu halten, Spinnen und andere Nützlinge, welche sich in die Wohnung verirren, werden in einem Glas eingefangen und anschliessend nach draussen gebracht.

Seit meinem Erlebnis mit dem Wespennest, habe ich unsere Dachwohnung gegen diese kleinen Biester mit Fliegengitter abgesichert. Aber ganz vermeiden lassen sich Insekten und vor allem Spinnen hier im ländlichen Gebiet  nicht ganz. Die perfekte Lösung für mich selbst war übrigens eine Kombination aus Fliegengittern, einer guten Klatsche und meinen 3 Stubentigern, die mit Vorliebe jeder Spinne oder Motte hinterher jagen um sie zu verspeisen. Einen natürlicheren Schutz gegen Insekten als meine Katzen gibt es bestimmt so schnell nicht noch einmal. 😉

6 thoughts on “Wusstet Ihr das die Zahl der Insekten um 75 Prozent gesunken ist?”

  1. Hallo Petra,
    eine Freundin von mir hat mir deine Seite empfohlen und ich bin wie sie sehr begeistert. Bezüglich des Wespenstiches hoffe ich sehr, dass es nichts schlimmes war. Bei mir ist es auch damals passiert und meine Großmutter hat mir Zwiebelsaft draufgetan. Sie hat damals gemeint, dass der Zwiebelsaft entzündungshemmend sei.
    LG
    Tanja

  2. Servus,
    ich stimme meine Vorpostern zu 100% zu. Insekten sind zwar nervtötend, sind allerdings sehr wichtig. Finde es daher auch sehr schlimm, dass eine große Anzahl der Insekten gesunken sind. Ich überlege die ganze Zeit, wie es wohl wäre, wenn keine Tiere mehr leben würden, was dann passieren könnte?

  3. Ja, ich vermute, dass die Landwirtschaft eine wesentliche Rolle der Vernichtung der Insekten spielen. Weil sie verwendet ja sehr intensiv für ihre Landwirtschaft Pestiziden. Nur meine Meinung

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