Kaninchenhaltung: Das sollten Halter beachten

Das Kaninchen ist der Traum vieler Kinder. Doch auch Erwachsene wünschen sich das Haustier oft. Doch wie bei jedem anderen Tier gibt es einiges zu beachten. Was man über die Kaninchenhaltung wissen sollte, zeigt dieser Artikel.

Ein Kaninchen oder mehr?

Ein Kaninchen kann schon viel Arbeit machen, sollte man sich dann unbedingt gleich mehrere holen? Tatsächlich hat diese Entscheidung wenig damit zu tun, was wir Menschen wollen. Denn Kaninchen bevorzugen das Leben im Familienband. Gerne lebt ein Männchen mit bis zu fünf Weibchen zusammen.

Die Einzelhaltung eignet sich somit keineswegs. Allerdings ist es auch nicht einfach, einen geeigneten Partner zu finden. Am leichtesten ist es, ein weibliches mit einem männlichen Tier zusammen zu halten. In dem Fall sollte man jedoch zwingend darauf achten, dass mindestens eines der Tiere kastriert ist. Sonst kommt es schnell zu Nachkommen. Zwei Männchen eignen sich übrigens kaum – hier kommt es meist zu Raufereien, die nicht selten blutig enden.

Die richtige Fütterung

Man ist, was man isst. Das gilt auch bei Haustieren. Mit der richtigen Ernährung kann man dafür sorgen, dass es den Kaninchen richtig gut geht. Eine falsche Ernährung kann jedoch ihr Wohlbefinden mindern, sogar krank machen und ihre Lebenszeit verkürzen.

Doch was fressen Kaninchen? Die Tiere gelten als Herbivoren. Das bedeutet, dass sie Gräser und Kräuter fressen. Also gehören getreidehaltige Produkte nicht auf den Speiseplan. Wer sich an hochwertigem Kaninchenfutter, kann in der Regel nichts falsch machen.

Wie groß muss das Gehege sein?

Viele Käfige für Kaninchen sind viel zu klein und auch zu niedrig. Damit es den Haustieren gut geht, sollte man darauf achten, dass das Gehege groß genug ist. Für zwei Tiere sollte eine Fläche von mindestens 6 Quadratmetern berechnet werden.

Für jedes zusätzliche Tier sollten 20 % mehr Platz hinzukommen. Das gilt übrigens nicht nur für die Haltung in der Wohnung, sondern auch für die Außenhaltung. Außerdem darf das Gehege nicht zu niedrig sein. Die Tiere sollten sich mit stehenden Ohren noch voll aufrichten können. Also gilt: Lieber zu hoch als zu niedrig.

Übrigens ist es nicht ratsam, die Tiere immer wieder vom Zimmer in den Garten und zurückzusetzen. Denn dadurch müssen sie ihr Territorium immer wieder neu markieren und in Besitz nehmen. Das bedeutet nur unnötigen Stress für die Kaninchen.

Petra

Ich bin Petra, die Autorin dieses Blogs. Ich bin gelernte Hauswirtschafterin und mehrfache Mutter. Für mich ist das Schreiben ein schöner Ausgleichs zum normalen Alltag. Ich sehe das Bloggen vor allem als Möglichkeit, mich über interessante Themen mit anderen auszutauschen.

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