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Initiative Schmerzlos

Jeder hatte sie schon einmal und es bleibt keiner davon verschont. Die Rede ist von Kopfschmerzen. Was uns Erwachsene schon richtig plagt, betrifft auch immer öfter Kinder und Jugendliche.
Auch meine Tochter Lisa oder mein jüngerer Sohn Damian haben häufiger mit Kopfschmerzen zu kämpfen und man bemerkt sofort, wenn diese im Anmarsch sind.

Bei meinem 8 -jährigen Sohn Damian bekommt man Kopfschmerzen zum Glück wirklich schnell in den Griff, ihm hilft dabei oft der Aufenthalt im Freien, mehr trinken oder sich einfach ins Bett zu legen und einfach zu entspannen. Anders sah es da schon immer bei meiner älteren Tochter Lisa aus, denn sie litt schon seit dem Beginn der Pubertät mit 12-13 Jahren an Kopfschmerzen.

Sie war immer sobald die Kopfschmerzen anrollten unruhig und sehr schnell reizbar. Da werden zunächst die Geschwister angezickt, welche sich das natürlich nicht gefallen lassen und ihrerseits das Ärgern anfangen, daraufhin werden die Türen geknallt und jeder der auch nur in der Nähe vorbeikommt wird angeblafft, auf diese Art und Weise passierte es auch hier recht schnell, dass der Haussegen schnell schief hing.

Einfache Hausmittel oder Entspannungsübungen wie bei den jüngeren Kindern halfen dabei leider nicht. Nachdem der Arzt ausgeschlossen hatte, dass es Migräne oder andere körperlich offensichtliche Gründe hatte, hieß es nun entweder die Kopfschmerzen aushalten und leiden oder doch eine Schmerztablette verabreichen.

Ein schwieriges Thema, zu dem es die unterschiedlichsten Ansichten gibt, denn woher die Kopfschmerzen stammen, weiß man nicht immer so genau und wer gibt seinem Kind schon gerne Medikamente? Aber leiden und sich mit Schmerzen herumärgern soll sich der Jugendliche ja auch nicht. Ein schwieriges Thema also. zu dem es bisher noch nicht so viel Hilfestellungen gibt, wie ich es mir wünschen würde. Die Initiative Schmerzlos will da nun ein wenig gegen tun und informiert auf ihrer Internetseite Eltern.

Initiative Schmerzlos klärt Eltern und Erziehungsberechtigte auf

 

Wenn Kinder und Jugendliche Schmerzen haben, stellt sich für Eltern die Frage, was wirklich hilft. Welches Gerücht stimmt und welches Quatsch ist, darüber klären die Experten der Initiative Schmerzlos auf. Aus diesem Grund wurde im September 2013 von RB Deutschland die Initiative Schmerzlos ins Leben gerufen. Sie klärt über unterschiedliche Schmerz Arten bei Jugendlichen und deren altersgerechte Behandlungsoptionen, nicht medikamentöse und medikamentöse, auf. Darüber hinaus informiert die Initiative über Möglichkeiten der Prävention.

Weitere Information könnt ihr auf www.initiative-schmerzlos.de selbst erfahren, denn vielleicht habt Ihr ja auch einen kopfschmerzgeplagten Teenager zu Hause und möchtet euch Informieren oder ladet euch dort evtl. das Kopfschmerztagebuch herunter, um ein genaues Bild davon, wann und in welchen Situationen die Kopfschmerzen auftreten, zu bekommen.

Wissenswertes über Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen

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Kopfschmerzen sind die häufigste Schmerzart bei Jugendlichen. Untersuchungen haben gezeigt, dass ca. 70 % der 12- bis 15-Jährigen unter Kopfschmerzen leiden; etwa 80 % der Mädchen und etwa 60 % der Jungen geben an, in den vergangenen drei Monaten wiederholt Kopfschmerzen gehabt zu haben. (Quelle: http://www.egms.de/static/de/meetings/gmds2005/05gmds240.shtml

Mehr als die Hälfte der befragten Jugendlichen berichtete über wiederkehrende Schmerzen. Bei etwa jedem vierten Jugendlichen in diesem Alter traten die Schmerzen einmal pro Woche oder häufiger auf. Mit zunehmendem Alter traten die Schmerzen deutlich häufiger wiederkehrend auf.

Experten gehen davon aus, dass der Lebensstil einen deutlichen Einfluss auf die Entstehung von Schmerzen hat. So kann man Migräne und Spannungskopfschmerzen häufiger bei Jugendlichen beobachten, die viel rauchen, Alkohol trinken und sich selten bewegen. Auch ein Zusammenhang zwischen wenig körperlicher Aktivität, hohem Kaffeekonsum und häufigen Migräneattacken wurde festgestellt. Ernährungsgewohnheiten und die tägliche Trinkmenge scheinen als Auslöser eine eher untergeordnete Rolle zu spielen. (Quelle: http://www.uni-muenchen.de/informationen_fuer/presse/presseinformationen/2010/f-32-10.html)

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