Haare bleichen – so machst du dir dein Haar kaputt

Blondierte oder gebleichte Haare sehen toll aus. Aber die Bleiche ist ganz und gar nicht gut für deine Haare. Die verführerische, frisch gebleichte Haarpracht hat ihren Preis – die Haare selbst. Die Chemie in der Bleiche ist gefährlich. Nicht nur deine Haare werden von ihr in Mitleidenschaft gezogen, die Chemikalien greifen auch deine Kopfhaut an.

Wenn du deine Haare natürlich aufhellen möchtest, gibt es hierfür eine Reihe von natürlichen Mitteln, mit denen du eine natürlich wirkende Haarfarbe bekommst. Wenn du diesen Artikel gelesen hast, möchtest du die chemische Keule nie mehr an dich lassen.

Was passiert beim Bleichen genau?

Wenn du deine Haare bleichen oder blondieren lässt, werden deine Haare nicht gefärbt. Stattdessen werden sie mit Säure, mit der auch Metalle wie Kupfer oder Kupfer aufgehellt werden, behandelt. Den Bleichmitteln ist die Säure Wasserstoffperoxid beigemischt. Während beim Färben deine Haare mit einer Farbe behandelt werden, entzieht die Säure Wasserstoffperoxid deinen Haaren ihre natürlichen Pigmente. H2O2 – so die chemische Formel von Wasserstoffperoxid – schafft das, indem die Säure die Schuppenschicht der Haare öffnet und die Oberfläche aufraut. So kann es ins Innere des Haars vordringen und die Pigmente zerstören. Die Haare erscheinen dadurch Blond, haben durch die zerstörten Pigmente aber eigentlich gar keine Farbe mehr und sind damit farblos.

Welche Methoden gibt es zum Bleichen der Haare?

Es gibt im Wesentlichen zwei Möglichkeiten zum Bleichen – Blod-Colorationen und tatsächliches Bleichen. Wie richtiges Bleichen funktioniert ist oben beschrieben. Auf das Haar wird eine säurehaltige Bleiche aufgetragen, die das Haar angreift und die Pigmente zerstört.

Die andere Variante sind Blond-Colorationen – die von der Zeitschrift „Öko-Test“ einmal als „grausam“ bezeichnet worden sind. Denn auch diese beinhalten gefährliche Inhaltsstoffe, die man eigentlich an den eigenen Körper lassen möchte. In fast allein Colorationen ist zum Beispiel Amin 2,5-Toluylendiamin enthalten, der bei vielen Menschen extrem heftige allergische Reaktionen auslöst. In manchen ist darüberhinaus noch Amin p-Aminophenol beigemischt, das von der EU als Gefahrenstoff deklariert ist. Amin p-Aminophenol darf laut EU-Verordnung eigentlich nicht in Kosmetika vorkommen, denn es kann das Erbgut verändern! Chemikalienrechtlich ist Amin p-Aminophenol als CMS-Stoff eingestuft. Das heißt, es ist potentiell krebserrgend, erbgutverändernd und fortpflanzungsgefährdent. Wer möchte so etwas in seinen Haaren haben?

Egal ob Blondierung oder Bleiche – die Substanzen sind also wahre Gift Cocktails, die deine Haare zerstören.

Nicht nur die Säuren und Färbemittel sind gefährlich

Durch die giftigen und hochgefährlichen Inhalte hätten die meisten Mittel einen kaum zu ertragenden chemisch wirkenden Geruch. Deswegen mischen die Hersteller den Mitteln entweder PEG oder PEG-Derivate bei, die den Geruch verbessern und als Nebenwirkung die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen. Ein besonders schädlicher Duftstoff, der heute noch in vielen Belich- und Färbemitteln enthalten ist – Lyral – ist ab 2021 in der Europäischen Union verboten.

Lieber auf pflanzliche Mittel setzen

Experten raten wegen diesen gefährlichen Stoffen in diesen Produkten dazu, auf natürliche und pflanzliche Mittel zu setzen. Hier gibt es Hersteller, die komplett auf pflanzliche Inhaltsstoffe setzen und deshalb ungefährliche Mittel herstellen oder sogar Produkte aus dem Bio Markt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte kann auch Hausmittel nutzen, wie zum Beispiel Zitronensaft.

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