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Aschermittwoch-Beginn der Fastenzeit

Mit dem Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit. Sie ist die Vorbereitung auf Ostern. Früher galten für diese Zeit, in der auch Gebet und Almosen eine wichtige Rolle spielten, strenge Regeln. Auch heutzutage fasten immer noch viele Menschen, allerdings nicht mehr nach so strengen Lehren wie früher, vielmehr verzichten viele in der Fastenzeit bewusst auf Dinge wie Süßes oder Alkohol, aber auch schlechte bzw unliebsame Angewohnheiten stehen bei einigen auf dem Fasten-Plan.

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Aber was könnte man denn sonst noch alles in den nächsten 40 Tagen fasten? Vielleicht fallen euch für dieser Zusammenstellung ja noch andere Dinge ein auf die man in der Fastenzeit verzichten könnte.

Stress und Streit

Vielleicht nehmt ihr euch auch einfach vor in der Fastenzeit auf Stress zu Streit zu verzichten, einfach mal entspannter und gelassener bleiben tut der Seele unheimlich gut.

Fleisch und Co
Traditionell wird oft in der Fastenzeit auf Fleisch und Wurst verzichtet. Vielleicht gefällt euch das fleischlose Leben ja sogar ganz gut, und das nicht nur an Karfreitag;)

TV und Internet
Auf das TV zu verzichten ist bei dem heutigen Programm gar nicht so schwer, schwieriger sieht es für viele dann schon beim Internet aus, aber nimm die Fastenzeit doch zum Anlass, einfach mal ein bisschen weniger im Netz zu hängen und verbringe die Zeit stattdessen lieber mit deinen Lieben. (Zugegeben 40 Tage Medienverzicht für einen Blogger ist echt bitter;) )

Kaffee
Als Kaffeejunkie auf das leckere Heißgetränk zu verzichten, ist wirklich eine Herausforderung! (Für mich persönlich ist das nicht drin, ohne Kaffee bin ich unausstehlich)

Konsum
Winterschlußverkauf war ja eben erst, auch die schicken Schuhe im Schaufenster arten noch bis Ostern und bis man sich mit der neuen Sommer-Kollektion eindecken muss, ist auch noch etwas Zeit.

Süßigkeiten
Von Schokolade,Chips und Co. zu fasten, empfiehlt sich vor allem, wenn man eh vorhat etwas abzunehmen oder einfach gesünder leben will. So kann man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Genußmittel wie Alkohol oder Zigaretten

Gar keine Schlechte Idee, denn nach den letzten Feiertagen wie Weihnachten,Silvester oder nun auch dem Karneval kann man auf das Feierabend Bier oder das Glas Wein gut verzichten.Vielleicht wolltet Ihr ja auch schon lange mit dem Rauchen aufhören? Da kommt die Fastenzeit doch sehr gelegen. Eure Lunge und eure Gesundheit im allgemeinen werden es euch danken!

Wie siehts denn bei euch aus?

Fastet Ihr?

Auf was könntet ihr denn überhaupt nicht verzichten?

8 thoughts on “Aschermittwoch-Beginn der Fastenzeit

  1. Huhu,

    gute Ideen für das Fasten!

    Da ich eh eher weniger streite, verzichte ich für die nächsten 40 Tage auf Süßigkeiten und auf Fleisch und Wurst.

    Nummer eins ist jedes Jahr wieder eine Herausforderung, aber die Schokolade schmeckt auf diese Weise an Ostern um soooo vieles besser! Und ohne die Fastenzeit würde ich einfach 365 Tage im Jahr Süßigkeiten essen – wer will das schon? 😉

    Nummer zwei ist für mich ein erstmaliger Versuch, weil ich einfach schauen möchte, wie das so ist, ohne Fleisch und Wurst zu leben. Ich esse unter der Woche eh nicht viel Fleisch, da meine Schwiegereltern aber beide keine Kohlehydrate essen und somit nur Fleisch mit ein bisschen Gemüse, wird das auf jeden Fall spannend. 😉 Vegetarisch ist das zwar nicht ganz – dafür müsste ich auch auf Fisch verzichten – aber eine Annäherung daran.

    Ich glaube, ich wäre da so wie du: ohne Kaffee – no Chance!

    Liebe Grüße, Bine

  2. Na ja, fasten tu ich auch nicht, Wir versuchen aber schon etwas mehr auf die Ernährung zu achten, eben weniger Fleisch und mehr Obst und Gemüse. Ist aber eher aus dem Grund bis zu unserem Urlaub noch ein paar Pfündchen loszuwerden
    Liebe Grüße
    Ulrike

  3. @Petra,
    wenn Du solche leckren Bilder bloggst wie soll man da ans Fasten denken? 🙂

    Ich habe mir schon vorgenommen bis Ostern wieder 10 Kilo abzunehmen. Habe ich ja auch schon in Deinem anderen Artikel gepopstet. Der Christliche Hintergrund der eigentlichen 40 tägigen Fastenzeit ist dabei nicht unbedingt die treibende Feder.

    Es gab auch mal einen Film bei dem es darum ging 40 Tage keinen Sex zu haben *hmm* könnte man darauf verzichten?
    Würde aber auch zum Verzicht in der Fastenzeit gehören.

    Mir reicht es wenn ich die Zeit nutze ein paar Kilo abzuspecken und auch so vielleicht etwas ruhiger und besinnlicher lebe.

    Viele Grüße
    Lothar

  4. Der freiwillige Verzicht ist eine gute Sache. Aber auf was verzichten?
    Internet geht bei mir aus beruflichen Gründen nicht, Kaffee ebenso. Streit lässt sich oft nicht vermeiden, aber Süßigkeiten – auf die könnte man verzichten. Auf Alkohol will ich nicht so gerne verzichten. Ich habe zur Zeit viele Rückenschmerzen und spare mir mit einem Glas Wein am Abend die Ibuprofen.
    LG
    Sabienes

  5. Ich finde es toll, dass du dich in unserer schnelllebigen Zeit mit all dem Überfluss und der Oberflächlichkeit für die Fastenzeit interessierst und dir auch Ziele gesteckt hast. Früher war die Fastenzeit für mich kein Thema. Auch meine Eltern haben uns nie viel über die Fastenzeit erzählt, obwohl sie doch streng gläubig waren. Ich hatte mir dieses Jahr vorgenommen ab Aschermittwoch mit dem Heilfasten zu beginnen – und das für 10 Tage. Ich muss sagen: Am 3. Tag habe ich es abgebrochen und fand es ganz schlimm. Ich konnte mich nicht wirklich dafür erwärmen und habe mich immer wieder gefragt, was ich denn Bitteschön entgiften soll. Dazu muss ich sagen, dass ich meine Lebensweise schon zum 1.1.2015 umgestellt habe. Seit diesem Tag lebe ich vegan, ohne Zucker, ohne Kaffee, ohne Alkohol und ohne Weißmehl. Ich habe also den Aschermittwoch vorweg genommen. Trotzdem möchte ich meinen Sohn, der übernächste Woche getauft wird, nächstes Jahr auf die Fastenzeit aufmerksam machen. Er ist dann 1,5 Jahre alt und ich werde sie ihm erklären. Vielleicht werden wir die Fastenzeit in den nächsten Jahren in unserer Familie zum Thema machen, doch glaube ich, dass es wichtig ist, den Kindern zu vermitteln, dass ein rücksichtsvoller Umgang mit allen Lebewesen und Ressourcen nicht eine Frage von Tagen, sondern eine Aufgabe fürs Leben ist. Ich werde meinen Sohn trotzdem auch in den 40 Tagen nicht verbieten Süßigkeiten zu essen, sondern in versuchen zu motivieren, dass von sich selbst zu tun. Wie erfolgreich das sein wird, werde ich im Laufe der Jahre sicher merken. 🙂

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