SEO: Die Trends 2020

SEO ist und bleibt einer der wichtigsten Bereiche des Online-Marketings – das ändert sich auch im Jahr 2020 nicht. Google brachte bereits in der Vergangenheit stetig Updates heraus, durch welche die Anforderungen hinsichtlich SEO verändert wurden.

Damit stellt die Suchmaschinenoptimierung einen Prozess dar, der kontinuierlichen Weiterentwicklungen unterliegt. Aktuell sind einige Trends im SEO-Bereich zu beobachten, die sich auf das Ranking innerhalb der Suchmaschine maßgeblich auswirken. Für Unternehmen ist es wichtig, bei diesen Trends stets Up-To-Date zu bleiben, um keinen Wettbewerbsnachteil zu erleiden.

Professionelle Dienstleistet, wie SEO Kassel, bieten dabei wertvolle Unterstützung. Doch welche Trends sollten im Jahr 2020 besonders berücksichtigt werden?

User Intention im Fokus

Die User Intention wird durch Bedürfnisse gesteuert – das erklärte der Head of Research and Insights von Google bereits zu Beginn des Jahres. Google definiert dabei sechs unterschiedliche Arten von Bedürfnissen:

  • Überasche mich
  • Hilf mir
  • Versichere mich
  • Bilde mich
  • Beeindrucke mich
  • Unterhalte mich

Oft sind diese tiefergehenden Bedürfnisse mit Emotionen verknüpft, durch welche die Motivation geschaffen wird, konkrete Handlungen auszuführen. Durch die Suchanfrage möchte ein Nutzer seine Bedürfnisse befrieden, kann allerdings kaum die tieferliegenden Emotionen dabei benennen. Beispielsweise wird nach einem Freizeitpark für Kinder gesucht, allerdings besteht das tiefere Bedürfnis des Nutzers darin, Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Die Suchmaschinenoptimierung muss genau dort einhaken und auch Suchergebnisse anzeigen, die mit dem tierferliegenden Bedürfnis verknüpft sind.

Die Customer Journey wird erst durch die Bedürfnisse überhaupt angestoßen. Der Nutzer wird von diesen solange angetrieben, bis eine Befriedigung der Bedürfnisse stattgefunden hat – also die jeweilige Transaktion umgesetzt wurde.

Investitionen in informationale Inhalte

Die Top-Funnel-Stufen sind wesentlich bedeutender, als bisher angenommen wurde. Das generierte Traffic-Volumen ist dabei besonders ausschlaggebend. Wenn die Consideration und Awareness Phase von Unternehmen unterschätzt wird, kann dadurch wichtige Reichweite verloren gehen.

Wird der Fokus auf den informationalen Content gelegt, findet eine frühzeitige Positionierung innerhalb der Customer Journey statt, wodurch die Wahrscheinlichkeit erhöht wird, das volle Potential der Reichweite auszuschöpfen.

Formulieren die Nutzer ihre Suchanfrage daher eher informational, so tauchen viele Unternehmen, die dem Nutzer bis dato nicht bekannt sind, gar nicht auf, wodurch wichtiges Potential verschenkt wird.

No-Click-Search

In früheren Zeiten war es beispielsweise besonders wichtig für ein gutes Ranking, bezahlte Werbung zu schalten, Keywords mit hohem Suchvolumen zu nutzen oder die Anzahl von Followern und Subscribern zu steigern. Heute sieht dies allerdings ein wenig anders aus. Zwar möchte Google immer noch, dass in den oberen Bereich des Funnels investiert wird, allerdings positioniert sich das Unternehmen dort auch selbst.

Keywords, die ein hohes Suchvolumen haben, erscheinen als organische Suchergebnisse nur noch selten. Durch Google selbst wird stattdessen die gewünschte Antwort über die Answer Box oder den Knowledge Graph geliefert. Eine besonders große Rolle spielt das für die mobile Nutzung der Suchmaschine – dort ist Google bei der No-Click-Search überaus dominant.

Für den SEO-Bereich bedeutet das, dass der organische Traffic über Google sinkt und gute Inhalte alleine nicht mehr ausreichend sind. Unternehmen, die sich bis heute durch ihre definitorischen Inhalte ausgezeichnet haben, stehen also in direkter Konkurrenz zu Google – eine schwierige Stellung.