Tödliche Missionen – James Bond

Wer den Agent 007 mimte, musste fit sein und die eine oder andere Verletzung hinnehmen. Immerhin gab es in 24 Filmen, wobei die Produktion unter dem Namen „Bond 25“ schon für einen neuen Teil läuft, eine Menge Action und gefährlicher Stunts zu sehen. Doch auch neben den Sets passierten viele Unfälle. Bedenkt man, dass alleine Roger Moore 4.348 Tage James Bond verkörperte, erscheint es nicht abwegig, dass unvorhergesehenes geschah. Dabei halten sich alle am Set fit und gesund. Nur so können sie optimal vorbereitet sein, auf die oft strapaziösen Dreharbeiten. Dennoch gehörten Unfälle schon fast zum Alltag der Dreharbeiten. Tragisch wurde es dabei nur einmal.

Als bei der Motorradverfolgungsjagd im Film „Skyfall“ durch den  Großen  Basar in Istanbul ein Unfall geschah, ging glücklicherweise nur die Einrichtung eines dort ansässigen Juweliers in die Brüche. Bei der Produktion von „Ein Quantum Trost“ waren es 5 unerwartete Zwischenfälle. So erlitt Daniel  Craig  eine Rippenprellung sowie eine Schnittverletzung und ein Bürgermeister in Nordchile fuhr mit seinem Auto in das Set und verletzte 2 Stuntman. Zudem rasten 2 weitere in einen Laster, wobei sie sich am Kopf und an der Hand verletzten. Doch diese Zwischenfälle selbst sind nur einige aus einem breit gefächerten Repertoire der Pannen und dem Pech, das die Bondfilme in der langen Geschichte heimsuchten. Selbst wenn ein Protagonist in feinem Zwirn in einem Casino sitzt. Heute kann der gute Anzug im Schrank gelassen werden, während man in heimischer Umgebung die Vorzüge des Online-Casinos genießt.

James Bond und die Unfälle

Bereits in dem ersten Bondfilm, „James Bond – 007 jagt Dr.  No“, kam es zu einem Unfall. Die Schweizerin Ursula  Andress  stieg aus den Fluten vor Jamaika und litt vor der Kamera. Denn bei einer vorherigen Aufnahme hatte sie sich eine große Wunde am Bein zugezogen. Doch auch wenn die Darsteller in den vergangenen Jahrzehnten viel abbekamen, waren es doch meist die Stuntman und Crewmitglieder, die schwerer verletzt wurden. So traf es 1966 bei den Dreharbeiten zu „Man lebt nur zweimal“ einen Kameramann. Dieser machte Luftaufnahmen aus einem Hubschrauber heraus und wurde dabei von dem Rotor touchiert. In der Folge musste sein linkes Bein unterhalb des Knies amputiert werden. Doch bereits 2 Jahre später war er schon wieder bei „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ im Einsatz.

Tödlich ging dabei nur eine Actionszene aus. Bei den Dreharbeiten zu „In tödlicher Mission“ verrechnete sich das Stunt-Team und so kam es am 17. Februar 1981 zu einem folgenschweren Unfall, den Paolo Rigon  mit seinem Leben bezahlte. In der Szene auf der Bobbahn sollte der Bob an einer markierten Stelle aus der Bahn fliegen. Das Team verschätzte sich und der Bob hob erst später ab und rammte frontal einen Baum. Für Rigon  kam  noch am Drehort jede Hilfe zu spät. Das war für alle Beteiligten ein schwerer Schlag, besonders, weil es die letzte Szene am allerletzten Tag war.

Co-Produzent Michael G. Wilson sagte einmal im Rahmen eines Vortrags, das Stunts sehr riskant seinen. Jedoch sind  Stuntman  professionell ausgebildete Menschen, die sich gut vorbereiten und nur selten ernsthafte Unfälle hätten. Ebenso gab er zu Protokoll, das es bei dem Aufbau der Sets ständig zu Verletzungen gekommen sei. Dennoch können in der Filmgeschichte der James-Bond-Reihe mehr als 80 Unfälle zusammengetragen werden. Glücklicherweise ging bisher nur einer tödlich aus. Man darf gespannt sein, wie viele bis zum Start des neuen Bondfilms 2020 noch hinzukommen

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