So wird die Küche richtig eingeteilt

Das Einrichten der Küche wirkt auf den ersten Blick einfach. Bei genauerer Betrachtung ist es eine Kunst für sich. Viele Komponenten in der Küche dienen nämlich ihrem Zweck, etwa der Zubereitung von Lebensmitteln oder dem Abwasch. Wer hier Abschnitte falsch plant, kann später Probleme bekommen, auch wenn diese zunächst optisch passend erscheinen. In erster Linie muss eine Küche nicht nur gut aussehen, sondern auch funktional sein. Zu kleine Arbeitsplatten, viele Winkel oder kaum vorhandene Stellflächen für Elektrogeräte stören den Küchenablauf. Mit einer korrekten Planung wird dieser Umstand umgangen. Wer eine Küche kaufen will, sollte dementsprechend vorab an die richtige Einteilung denken.

Die wichtigsten Bereiche in der Küche

Experten teilen die Küche in fünf entscheidende Bereiche auf. Diese fünf Küchenzonen stehen für das Spülen, Aufbewahren, Kochen und Zubereiten sowie den Vorrat. Letzterer wird oft vergessen. Dabei legen sich immer mehr Deutsche gerne einen kleinen Vorrat von Lebensmitteln an und sei es nur aus dem Grund, einige Tage weniger oft einkaufen zu müssen. Doch Lebensmittelvorräte benötigen Platz. Solch ein Stauraum gilt bei der Planung zu beachten, denn nicht jeder verfügt über zusätzliche Keller- oder Einbauschränke. Moderne Küchenproduzenten integrieren häufig bereits vorab Vorratsschubladen in ihre Küchen. Zu unterscheiden sind Vorrichtungen zur herkömmlichen Aufbewahrung von Lebensmittel, die für den alltäglichen Verbrauch verwendet werden und solchen, die tatsächlich Lebensmittel beinhalten, die eine langfristige Lagerung benötigen.

Mehr Platz zur Aufbewahrung in der Küche

Eine Vorratsschublade oder sogar ein Vorratsschrank bietet genügend Platz, Vorräte aufzubewahren. Oft lässt sich der Schrank ausziehen und platzsparend in der Einrichtung hineinschieben. Somit wird das Gesamtbild der Küchenzeile kaum beeinflusst. Aufbewahrungsschubladen und passende Schrankvorrichtung beinhalten Gewürze, Salz, Zucker, Mehl, Soßen, aber auch Gläser, Tassen, Teller, Schüsseln und Besteck. Großzügiger Stauraum verschafft zudem Küchenutensilien eine Lösung zur Aufbewahrung. Noch mehr Platz ist immer dann von Vorteil, wenn auch sperrige Elektrogeräte, wie beispielsweise der Multikocher in die Küchen integriert werden sollen. Weiterhin ist es sinnvoll, die jeweiligen Stauräume dort zu platzieren, wo sie sich in Griffnähe befinden. Eine Besteckschublade mit scharfen Schneidemessern ist in der Nähe der Arbeitsplatte gut platziert. Oft ist es zudem logisch, die gängigsten Stauräume in der Nähe zur Spüle oder zur Geschirrspülmaschine zu erwarten.

Verschleiß mit einkalkulieren

Dort wo gekocht wird, geht es schon mal heiß und fettig her. Wenn Suppen sprudeln und Kochtöpfe umhergeschoben werden, benötigt das Untergrundmaterial eine hohe Qualität in Sachen Kratzfestigkeit. Sensible Materialien, die zunächst optisch ansprechend erscheinen, eignen sich daher nicht zur Integration in unmittelbarer Nähe zum Kochfeld. Hier ist es von Vorteil auf Lösungen zu setzen, die weniger anfällig für Verschleiß sind und sich zudem einfach säubern lassen. Beliebt sind Ausführungen aus Edelstahl. Holz hingegen ist ein Element, dass besser im Arbeitsbereich mit Lebensmitteln zusammenspielt. Dennoch sieht es nicht nur ansprechend aus, es benötigt auch eine sorgsame Pflege. Regelmäßiges ölen von Echtholzplatten erhöht somit die Langlebigkeit. In der direkten Nähe zur Spüle sollte Holz sich jedoch nicht befinden. Besser ist es, hier einen Abstand einzuplanen, damit potenzielle Nässe keine Chance hat, die Holzplatte anzugreifen.

Weitere Aspekte, die es bei der Küchenplanung zu beachten gilt

Als Rechtshänder werden andere Ausgangslagen benötigt, als sie Linkshänder gebrauchen. Genauso ist es bedeutsam, frühzeitig darauf zu achten, die Arbeitshöhe richtig einschätzen zu können. Eine zu hoch eingebaute Küche kann für kleinere Personen Schwierigkeiten bedeuten. Die Höhe von Hängeschränken gilt es ebenfalls bei der Planung zu berücksichtigen, denn sie sollten sich noch in Griffhöhe befinden.

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