Erfolgreich am Devisenmarkt: 3 Tipps für Einsteiger

 

 

Jeder der gern verreist, hat sich schon einmal als Devisenhändler betätigt: Wer in ein Land kommt, in dem mit einer anderen Währung gezahlt wird, hat entweder vorher bei der Heimatbank eine bestimmte Summe umgetauscht oder besorgt sich die Landeswährung zu möglichst günstigen Konditionen vor Ort. Was beim Umtausch in der Wechselstube passiert, funktioniert auch mit Buchgeld. Der Handel mit Fremdwährungen boomt, das sogenannte „Forex Trading“, lockt immer mehr Händler-Neulinge. Mit einem geschätzten täglichen Handelsvolumen von 5,3 Billionen US Dollar – zum Vergleich: der Tagesumsatz am US Aktienmarkt wird auf rund 4 Milliarden US Dollar geschätzt  – gilt der Devisenmarkt als einer der liquidesten und lukrativsten Finanzmärkte der Welt. Zudem bietet er vorteilhafte Konditionen bei minimalen Investments und geringen Gebühren. Um diese nutzen zu können und erfolgreich in die Welt der Fremdwährungen einzusteigen, gibt es allerdings ein paar Feinheiten zu beachten. Wir haben die drei wichtigsten Punkte für Einsteiger zusammengestellt:

 

Von Händlern und Netzwerkern: Der richtige Broker

 

Um Handel treiben zu können braucht es einen Platz an dem Angebot und Nachfrage zusammentreffen. Das gilt auch für das Geschäft mit Fremdwährungen. Um Zugang zum Devisenmarkt zu bekommen, führt der Weg über Online Makler (Broker). Diese stellen die entsprechenden Handelsplattformen zur Verfügung. Während bei verschiedenen Wechselstuben unterschiedliche Konditionen gelten, gilt auch am Finanzmarkt: Broker ist nicht gleich Broker. Sie unterscheiden sich teils erheblich bei Angebot und Kosten. Beim Forex Trading lohnt es sich auf ECN Händler zu setzen.

 

ECN steht für electronic communication network. Und genau darum geht es: Während ihre Kollegen, die Marketmakers, ihre eigenen Kurse für die Händler festlegen, fungieren ECN Broker primär als Netzwerker. Sie sind die Schnittstelle zwischen Käufern und Verkäufern und binden ihre Kunden direkt an den Interbankenmarkt an. Allen Teilnehmern ist somit ein direkter Zugang zum Markt garantiert und die eigentliche Transaktion findet ausschließlich zwischen Privatanbietern statt. Marketmakers handeln die verschiedenen Aufträge ihrer Kunden gegeneinander und ziehen aus deren Verlusten Gewinne. ECN Broker handeln nicht gegen ihre Kunden. Sie generieren Profit durch eine fixe Gebühr je Transaktion. Somit können sie deutlich günstigere Spreads anbieten als andere Broker. Für die Händler sinken somit die Kosten je Transaktion.

 

Das ECN-System sorgt somit nicht nur für mehr Transparenz, es garantiert auch den schnellstmöglichen Kontakt zwischen einzelnen Händlern und erlaubt so im volatilen Fremdwährungsmarkt eine rasche Reaktion auf Kursveränderungen und rasche Kursabgleiche.

 

Testlauf zu Realbedingungen: Demokonten

 

Bevor man sich in den Devisenmarkt stürzt, ist es wichtig ein Gefühl für die gehandelten Währungen zu bekommen. Wie sieht der Markt überhaupt aus? Welche Trends zeichnen sich ab? Welche Strategie möchte ich langfristig verfolgen? Eine gute Möglichkeit sämtliche Faktoren des Forex Trading besser kennenlernen und einschätzen zu können sind Demokonten. Der Broker stellt dem Händler ein imaginäres Guthaben zur Verfügung und wählt einige Währungspaare aus, die gehandelt werden können. Das Echtgeldkonto wird bei diesen Testlauf-Transaktionen nicht belastet, eventuelle Verluste sind also nur virtuell zu verzeichnen.

So ist es dem Einsteiger möglich zu realen Marktbedingungen aber ohne Risiko eine eigene Strategie zu entwickeln. Eine gut verständliche Einsteiger-Strategie für Trading am Devisenmarkt bietet beispielsweise Admiral Markets.  Das Demokonto ist in der Regel kostenfrei und hat eine Laufzeit von drei bis sechs Monaten.

 

Beachtet werden sollte noch, dass dem Händler auf dem Demokonto meist nur eine beschränkte Anzahl von Währungspaaren zur Verfügung steht. Sobald ein reales Konto eröffnet wird, hat der Händler Zugriff auf sämtliche gehandelte Währungen. Ist man dann bereit für die Live-Version, empfiehlt es sich trotzdem ein Demokonto beizubehalten, um neue Währungspaare zu testen oder langfristige Trading-Pläne zu entwickeln.

 

Liquidität – Eine Frage der Perspektive

 

Es gibt zwei Eigenschaften, die den Devisenmarkt besonders gut charakterisieren: volatil und liquide. Zwei Eigenschaften, die sich eigentlich ausschließen, da chaotische Kursbewegungen eher auf Illiquidität schließen lassen. Dennoch trifft beides zu. Es ist eine Frage der Perspektive: Gehandelt werden stets Währungspaare, beispielsweise das Paar US Dollar und Britisches Pfund. Es kann sowohl auf den Kursanstieg als auch auf den Verlust einer Währung spekuliert werden. Verliert die eine Währung, steigt die andere. Staatspleiten, Terrormeldungen und Naturkatastrophen können sich somit für Forex Händler durchaus positiv auswirken. Wie im echten Leben gilt auch für Währungspaare des einen Freud ist des anderen Leid.

Dieser „Perspektivwechsel“ zwischen den Währungspaaren ermöglichen ein enorm hohes Level an Liquidität. Ein liquider Markt bedeutet viele Marktteilnehmer und ein hohes Handelsvolumen, Käufer und Verkäufer finden schnell zu einander und erhalten mit hoher Wahrscheinlichkeit den gewünschten Preis. Dazu kommt, dass es am Devisenmarkt keinen klassischen Börsenschluss oder -eröffnung gibt. Forex Trading ist rund um die Uhr, fünf Tage die Woche möglich. Ein Opening gibt es lediglich Sonntagabend, wenn der Devisenmarkt zur Asia-Session (23 Uhr deutscher Zeit) wieder öffnet. Diese durchgehende Marktöffnung hat den Vorteil, dass die Händler beinahe zu jedem Tageszeitpunkt in Trades ein- und ausgestiegen können. So werden auch Overnight Gaps -„Kurslücken“ zwischen zwei Handelstagen, wie sie häufig beim DAX vorkommen – ausgeschlossen.

 

Zusammenfassung

Forex Trading ist eine spannende und lukrative Möglichkeit in den Finanzmarkt einzusteigen. Für Anfänger gilt: über einen ECN Broker handeln, die eigene Strategie auf einem Demokonto testen sich daran gewöhnen, dass immer in Währungspaaren gehandelt wird.

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