Was tun, wenn Corona auf die Seele drückt?

Die aktuelle Corona-Krise bedeutet für alle Menschen eine große Umstellung. Die Kinder gehen nicht mehr in die Schule oder den Kindergarten. Sportvereine trainieren nicht mehr. Theater und Kinobesuche finden nicht statt. Selbst Freunde treffen, ist kaum noch möglich. Der gewohnte Alltag fällt weg. Alltagsstrukturen sind wichtig, denn sie geben Stabilität und einen Rhythmus.

Die Corona-Bedrohung kann mit täglich neuen Schreckensnachrichten bei jedem Angst erzeugen. Eine Angst, die in der aktuellen Situation noch schwerer verarbeitet werden kann. Der Austausch mit Freunden und Verwandten war immer eine Möglichkeit über Probleme zu sprechen. Doch auch das scheint erstmal wegzufallen. Daher sollte jeder der seelisch stark unter der Corona-Krise leidet, einige Punkte beachten und seinen Serotoninspiegel erhöhen.

Nicht vergessen, zu entspannen

Das Corona Virus hat scheinbar die Kontrolle über das Leben übernommen. Politik und Wirtschaft sind fest im Bann eines kleinen Virus. Medien berichten täglich von drohender Arbeitslosigkeit, schweren Krankheitsverläufen und Todesfällen. Das belastet die Psyche. In dieser Situation ist es wichtig, sich nicht zusätzlich noch unter Druck zu setzen. Stattdessen muss jeder akzeptieren, dass es tatsächlich eine schwere Zeit ist, die überwunden werden will.

Wer jetzt möglicherweise aufgrund der Krise nicht mehr zur Arbeit kann oder in Kurzarbeit viel Zeit zuhause verbringt. Sollte nicht zu viel von sich verlangen. Eine Diät machen, unbedingt eine Sprache lernen oder Ähnliches sind zwar sinnvolle Beschäftigungen. Aber in einer schwierigen Zeit können sie dazu führen, dass man sich selbst unter Druck setzt. Dabei ist jetzt wichtig, nicht zu vergessen, auch mal zu entspannen und sich was zu gönnen. Das kann auch eine Kleinigkeit sein.

Medienkonsum beschränken

Wissenschaftler und Politiker wissen selbst noch sehr wenig über das neue Corona Virus. Schließlich wurde es erst vor ein paar Monaten entdeckt. Daher werden beinahe täglich neue Entdeckungen gemacht oder Hypothesen aufgestellt. Die können sowohl positiv als auch negativ sein. Wer in dieser Krise zu viel Zeit damit verbringt, Nachrichten zu verfolgen. Es ist leicht, Angst zu entwickeln.

Deshalb sollte der Medienkonsum am Fernseher oder am Smartphone begrenzt werden. Einmal am Tag Nachrichten schauen oder die Zeitung lesen, reicht vollkommen aus, um sich auf dem Laufenden zu halten. Alles darüber hinaus kann zur Verunsicherung führen. Daher lieber bewusst konsumieren und die restliche Zeit, schönen Dingen zuwenden. Beispielsweise ein Spaziergang im Freien oder ein paar Fitnessübungen, wer es sportlicher mag.

Kontakt halten mit modernen Medien

Besuche von Freunden oder Verwandten sind zwar kaum noch möglich, das heißt aber nicht, dass es nicht möglich ist, weiter Kontakt zu halten. Ein Telefongespräch – oder Videotelefongespräch – mit Freunden oder Verwandten kann wahre Wunder bewirken.

Wer Angst hat und viel Zeit allein verbringt, fühlt sich einsam. Für die Psyche ist das ungesund. Soziale Kontakte sind von größter Wichtigkeit. Menschen sind nun mal soziale Wesen. Doch die moderne Technik machts möglich. Auch ohne jemanden körperlich zu besuchen, kann der Kontakt aufrechterhalten werden. Das Gespräch, die beruhigenden Worte von Freunden oder der Familie wirken wie Medizin und lösen die Angst.

Angst hat seine Berechtigung. Evolutionstheoretisch hat sich die Angst entwickelt, um vor Gefahren zu schützen. Jeder, der das Gefühl hat, dass sie überhand nimmt, sollte sich klar machen, dass die Angst kontrolliert werden kann. Denn die Angst erzeugt jeder selbst. Ein niedriges bis mittleres Angst Niveau ist völlig ausreichend, um sich vor dem Corona Virus angemessen zu schützen. Zu viel lähmt und behindert den klaren Blick auf die Situation.

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