Aufrüsten zum Gaming-PC für 2018: So geht es!

Die Spiele werden immer größer, besser und – anspruchsvoller für die Hardware. Nicht jeder kann oder möchte sich einen neuen Gaming-PC kaufen, um wieder genügend Leistung für die aktuellen Spiele zu haben. Spiele-Computer sind nicht gerade günstig im Preis, wenn sie für ein bis zwei Jahre genügen sollen. Für einen längeren Zeitraum muss der Gamer tief in die Tasche greifen und nicht für jeden ist das möglich. Also ist aufrüsten angesagt. Doch der Markt ist schier unüberschaubar. Was genau braucht ein aktueller Gaming-PC für 2018?

CPU – der Prozessor: das Herzstück eines jeden PCs

AMD und Intel sind die beiden größten Prozessor-Hersteller. Den Preisvergleich gewinnt zumeist AMD, dessen Prozessoren üblicherweise etwas günstiger sind als die des Mitbewerbers. Der AMD Ryzen 3 1300X ist bei Gamern inzwischen äußerst beliebt. Spielt das Budget keine allzu große Rolle, siegt zumeist Intel. Diese Prozessoren leisten bei aufwendigen Games meistens mehr. Der i5 7600 liegt in der Mittelklasse. Der preislich günstigere Prozessor i3 8100 überzeugt aber Spieler ebenfalls noch. Zur Oberliga gehört dann der i7 7820X, Hightech verspricht der i7 8700k

RAM – der Arbeitsspeicher: Er hat viel zu leisten

Moderne Spiele fressen ihn förmlich – den Arbeitsspeicher. Derzeit entsprechen 8 GB dem Mindeststandard für die meisten Games. Es empfiehlt sich daher ein Upgrade auf 12 GB, wenn genügend Geld vorhanden ist besser auf 16 GB. Mehr als 32 GB machen sich bei Spielen nicht mehr bemerkbar und sind unnötig. Experten empfehlen dabei, gleich beide Steckplätze gleichzeitig aufzurüsten. Wer nur einfach zusätzlichen RAM benötigt, verwendet einen günstigen Arbeitsspeicher auf dem bereits vorhandenen, freien Steckplatz. Bei paarweisem Kauf lässt sich dagegen der Dual-Channel-Zugriff aktivieren, mit dem es gleich noch mehr Speed gibt. Je nachdem welche Spiele auf dem PC laufen sollen, ist eine höhere Investition nötig. Online Casinos sind optisch sehr ansprechend wie es im Zodiac Casino gut zu sehen ist, aber sie reizen den Arbeitsspeicher noch lange nicht aus. Bei MMPORGs wie WoW sieht das bereits ganz anders aus.

Die Grafikkarte – ruckfreies Spielen in hoher Auflösung

Sie sorgt dafür, dass alles buchstäblich glatt läuft. Schärfe, fließende Bilder und ein leiser PC entstehen aufgrund einer ausreichenden Grafikkarte. Reicht sie nicht, hört das jeder Spieler ziemlich schnell. Der Lüfter dreht auf, um die überlastete Grafikkarte runter zu kühlen. Dabei bleibt der Spielspaß schnell auf der Strecke. AMD tritt hier gegen Nvidia an. Der Marktführer ist derzeit eindeutig Nvidia. Leider gehen die Preise aufgrund großer Nachfragenach oben, statt nach unten. Die Grafikkarten benötigen einen großen Prozessor und zwar im PC, als auch den integrierten. Ansonsten nützt die beste Grafikkarte gar nichts. Bei 4k-Prozessoren ist auch der Blick auf starke Lüfter zu richten, denn sie erzeugen auch in bester Ausstattung sehr viel Wärme.

Speicher – HDD und SDD in bester Symbiose

Ein großes Festplattenlaufwerk hat inzwischen fast jeder PC. Der Hard Disk Drive, kurz HDD liegt bereits im Terabyte-Bereich. 2 TB HDD-Speicher sind für einen Spiele-PC ein Muss. In 2018 nehmen bereits die Betriebssysteme und ein paar, wenige Spiele schnell 250 GB und mehr Platz ein. Aber nicht nur die Harddisk ist wichtig. Eine zweite Sorte Speicher gehört inzwischen zum Nonplusultra, leider aber auch noch preislich. Solid State Drives, auch SSD-Speicher genannt, sind die Königsklasse unter den Speichern. Sie ersetzen die HDDs nicht, sondern ergänzen sie. Ein interessantes Verhältnis von HDD zu SSD im speziellen Spiele-PC sollte bei 3:1 liegen. Aber welchen Vorteil hat SSD, rechtfertigt es den höheren Kaufpreis? Ja, das macht es. Der SSD-Speicher ist erheblicher schneller zugänglich. Liegen das Betriebssystem und die Spiele darauf, ruft der PC die Daten schneller ab. Das bedeutet, das System läuft flüssiger und gerade bei Spielen macht sich der Unterschied deutlich bemerkbar. Optimalerweise stehen daher dem Betriebssystem und den Spieleapps ein SSD-Speicher in der notwendigen Größe zur Verfügung. Alles andere landet auf dem günstigeren HDD. Die größten SSD-Speicherkartensysteme sind derzeit NVMe und SATA-III. NVMe arbeitet mit PCI-Express und ist damit schneller als ein SAT-III Anschluss. Gerade bei Spielen machen sich die Unterschiede deutlich bemerkbar. Wer also das Budget zur Verfügung hat, ist mit einem NVMe-SSD eindeutig besser bedient und setzt zugleich auf Zukunft. Aber auch die SAT-III-Modelle sind deutlich besser in der Leistung, als ein HDD-Speicher. Somit ist auch die günstige Variante immer besser, als kein SSD.

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